So wars: Kin­der­zelt­la­ger 2013

Geschrieben von Sebastian Schwarz

Erstellt: 2. August 2013

In die­sen son­ni­gen Tagen fin­det in Lan­gen­damms­moor das Kin­der­zelt­la­ger der KjG statt. 17 Kin­der und 8 Betreu­er zel­ten auf dem Zelt­platz der zum Tho­mas Morus Haus der KjG gehört.

Das The­ma des Lagers ist “Mit­tel­al­ter”; jedes Zelt hat sein Wap­pen gemahlt und Spie­le und Work­shops pas­sen zum The­ma.

Niko­laus (8) und sei­ne Schwes­ter Miri­am (7) sind zum ers­ten Mal dabei. “Der tolls­te Work­shop war Schwer­ter bas­teln!” meint Niko­laus, “Sie sind aus Holz, haben aber eine wei­che Schicht aus Polist­i­rol. Und man darf Kör­per damit nur ganz zart berüh­ren.”

Im Zelt schla­fen gefällt ihm auch gut. “Es ist nur doof wenn es unor­dent­lich ist, weil wenn wir dann auf­räu­men – das gehört ja auch dazu – dau­ert es so lan­ge.”

Tami­na (13) hat das “Pest-Spiel” ganz gut gefal­len. Die Pest gab es ja auch im Mit­tel­al­ter. Bei die­sem Spiel muss­te man ver­su­chen den Kran­ken so bald wie mög­lich zu hei­len mit Kräu­tern und Was­ser. Vor allem das ist letz­te ein belieb­tes Heil­mit­tel bei der Hit­ze.

Am Don­ners­tag ist das Wet­ter beson­ders schön und das Lager­par­la­ment hat ent­schie­den, dass es heu­te zum schwim­men an den Bade­see geht. Das Lager­par­la­ment ist das wich­tigs­te Organ des Lagers und trifft sich jeden Tag, um über das Pro­gramm für den nächs­ten Tag abzu­stim­men. Jeder darf Vor­schlä­ge machen, sowohl Kin­der als auch Betreu­er. Abstim­men dür­fen nur die Kin­der, die zum Zelt­ver­tre­ter benannt wor­den sind, und das sind 2 aus jedem Zelt.

Mar­vin (13) ist zum ers­ten Mal dabei und ver­tritt sein Zelt im Par­la­ment. “Das ist das tolls­te in die­sem Zelt­la­ger” meint er, “man kann sel­ber ent­schei­den was man machen möch­te. Und die Grup­pen­lei­ter machen bei allem mit, sie ste­hen nicht nur dane­ben.” Ob es dann schwie­rig sei im Par­la­ment Ent­schei­dun­gen zu tref­fen? “Nur wenn man sich zwi­schen zwei guten Sachen ent­schei­den muss, dann wird es schwie­rig”, ant­wor­tet Mar­vin “aber die Ent­schlüs­se sind fast immer ein­stim­mig.”

Die Schwes­ter von Mar­vin, Jas­min (10) ist auch dabei, auch sie ver­tritt ihr Zelt im Par­la­ment. Ihr gefällt alles, aber vor allem, dass alle so nett sind.

Um 18:15 erklingt eine mit­tel­al­ter­li­che Musik, das Zei­chen dafür, dass man sich sam­melt. Die Work­shops “Ban­ner malen”, “Freund­schafts­bän­der Knüp­fen” und “Sport­li­che Spie­le” gehen zu Ende. Der Küchen­dienst hat den Tisch schon gedeckt und alle set­zen sich schnell hin.

Am Ende jedes Tages gibt es ein Lager­feu­er. Dann wird gesun­gen und Stock­brot geba­cken. “Das gefällt mir immer am bes­ten”, sagt Josi (14). Nach dem Lager­feu­er geht es dann zum Zelt. Dort wird pro Zelt mit dem bei­den Betreu­ern den Tag noch mal reflek­tiert, “was haben wir alles erlebt, was hat dir gefal­len?”. Dann wird eine Geschich­te vor­ge­le­sen und dann – wenn es nicht gera­de eine Nacht­wan­de­rung gibt – wird geschlafen…morgen gibt es wie­der einen Tag mit mit­tel­al­ter­li­chen Aben­teu­ern!

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