So wars: Diö­ze­san­kon­fe­renz 2013

Geschrieben von Sebastian Schwarz

Erstellt: 16. September 2013

Drei Tage vol­ler Dis­kus­si­on, Anträ­ge, Wah­len und Spaß; das war die Diö­ze­san­kon­fe­renz (DiKo) der KjG im Tho­mas Morus Haus in Lan­gen­damms­moor am Wochen­en­de von 13. bis 15. September.

Am Sonn­tag­nach­mit­tag, wenn die DiKo-Teil­neh­mer und Teil­neh­me­rin­nen müde, aber zufrie­den die Die­le vom Haus fegen und die letz­ten Res­te der inten­si­ven Tagen besei­ti­gen, schaut Diö­zesan­lei­ter Felix Aksam­ski zufrie­den zurück: “Ja, es war gut! Es gab vie­le Dis­kus­sio­nen, vor allem den Antrag für eine Face­book-Site der KjG Hil­des­heim wur­de hef­tig dis­ku­tiert. Im kom­men­den Jahr wer­den wir also neue Wege gehen im Bereich der Öffent­lich­keits­ar­beit. Wir möch­ten nicht nur auf die Gefah­ren schau­en, son­dern mit neu­en Arbeits­struk­tu­ren die Chan­cen in die­sem Bereich entdecken.”

Diö­zesan­lei­ter Mar­kus Pollak steht in der Küche und spült Geschirr vom Mit­tag­essen. Auch er ist zufrie­den. „Die Dis­kus­si­on rund­um Face­book hat mir gut gefal­len. Und es ist sehr schön, dass neue Leu­te für die unter­schied­li­chen Gre­mi­en gewählt wer­den konnten.”

Neu gewählt wur­de zum Bei­spiel Leo­nard From­melt (19) für den Diö­ze­san – Aus­schuss (DA). Er freut sich auf sei­ne neue Auf­ga­be: “Mehr drin­ste­cken, mehr mit­krie­gen von dem, was so los ist, da freue ich mich drauf! Und ich gehe rein mit der Ein­stel­lung, Initia­ti­ve zu zei­gen und aktiv mitzuarbeiten.”

Es gab aber nicht nur Neu­wah­len, son­dern auch Ver­ab­schie­dun­gen. Dirk Hoff­mann und Bar­ba­ra Pollak wur­den aus unter­schied­li­chen Gre­mi­en ver­ab­schie­det. Dirk wur­de nach 2 Jah­ren DA Arbeit ver­ab­schie­det und Bar­ba­ra – wegen eines Aus­lands­auf­ent­hal­tes ein Jahr ver­spä­tet – als Diö­zesan­lei­tung. Am Sams­tag­abend gab es für bei­de ein Abend­pro­gramm. Um zu zei­gen was sie in den letz­ten Jah­ren bei der KjG so gelernt haben, muss­ten sie bei unter­schied­li­chen her­aus­for­dern­den Spie­len gegen vie­le KjG­ler und Kjg­le­rinn­nen antreten.

Dirk haben sei­ne Amts­jah­re bei der KjG gut gefal­len: “Es war schön, es hat Spaß gemacht und es hat gut getan mit die­sen Leu­ten gemein­sam etwas zu bewe­gen.” Und auf die Fra­ge, ob die Ver­ab­schie­dung ihm gefal­len hat, ant­wor­tet er grin­send: “Auf jeden Fall!”

Auch Bar­ba­ra hat die DiKo ins­ge­samt gut gefal­len, auch wenn sie ihrer Mei­nung nach ein biss­chen struk­tu­rier­ter hät­te sein kön­nen. “Es war aber spannend,lles ‘mal aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve [als ehe­ma­li­ge DL-er] zu erle­ben.” Vor allem der Stu­di­en­teil, bei dem die DiKo-Teil­neh­mer sich mit dem The­ma ‘zu Hau­se sein, sich zu Hau­se füh­len’ aus­ein­an­der­ge­setzt haben und die Andacht, die auch zum The­ma pass­te, haben ihr gefallen.

Als Gast und zum ers­ten Mal dabei war Johan­nes Leh­mann, Vor­stand des BDKJ. Wie war die DiKo für ihn?: “Cool! Die Ver­ab­schie­dung am Sams­tag­abend war echt sehr nett!” Sel­ber kommt Johan­nes aus der DPSG-Ecke (Deut­sche Pfad­fin­der­schaft Sankt Georg) und da ist die DiKo durch­aus ein biss­chen grö­ßer. “Ja, die­se DiKo ist klein, aber des­we­gen nicht weni­ger inter­es­sant. Es gab kon­tro­ver­se Dis­kus­sio­nen, viel­leicht gera­de weil es klei­ner ist, wer­den die Anträ­ge nicht nur stumm abge­nickt. Sehr spannend!”

Auch zu Gast war Eva-Maria Düring von der Bun­des­ebe­ne der KjG. Auch sie war zum ers­ten Mal bei der DiKo der KjG Hil­des­heim. Die Atmo­sphä­re hat ihr gut gefal­len: “Die Dis­kus­sio­nen waren kon­struk­tiv und die Atmo­sphä­re fami­li­är, mit einer schö­nen Offen­heit. Man sitzt zusam­men auf der Couch, wie im Wohnzimmer!”

Wer sich auch sehr zu Hau­se gefühlt hat, ist DiKo-Hund Nel­li. Als die Die­le dann zu Ende gefegt wor­den ist, rennt sie noch ein Mal hin­ter ihrem Ball her, um ihn wie­der zurück zu brin­gen, ein Spiel das sie noch end­los hät­te spie­len kön­nen. Jetzt ist es aber Zeit, in den Bul­li ein­zu­stei­gen. Die DiKo ist zu Ende und das neue Arbeits­jahr fängt an…los geht’s!

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