So wars: JLK und Oster­frei­zeit 2014 – Das Leben tobt im Tho­mas Morus Haus

Geschrieben von Sebastian Schwarz

Erstellt: 10. April 2014

In der ers­ten Woche der Oster­fe­ri­en ist viel los in LDM. Sie­ben Jugend­li­che wer­den zum Jugend­lei­ter aus­ge­bil­det. Am Sonn­tag den 8. April geht es los. Obwohl die Teil­neh­mer sich schon vom Per­sön­lich­keits­ori­en­tie­rungs­kurs, der in den Herbst­fe­ri­en statt­ge­fun­den hat, ken­nen, sind trotz­dem Ken­nen­ler­nen­spie­len ange­sagt. Am Mon­tag tau­chen die Teil­neh­mer dann unter Beglei­tung der 4‑köpfigen Kurs­lei­tung in die Theo­rie der Grup­pen­lei­tung hin­ein. Bei Theo­rie bleibt es aber nicht lan­ge, denn am Diens­tag kom­men unter Beglei­tung von 3 aus­ge­bil­de­ten Kin­der­be­treu­ern 16 Kin­der am Bahn­hof in Lox­stedt an. Jetzt geht es los, die Kurs­teil­neh­mer sind her­aus­ge­for­dert das Pro­gramm, das sie für die Kin­der vor­be­rei­tet haben, durch­zu­füh­ren. Nach jedem Pro­gramm­teil wird reflek­tiert: “War es schwie­rig das Spiel anzu­lei­ten?”, “Wie kann ich dafür sor­gen, dass die Kin­der zuhö­ren, wenn ich etwas erklä­re?”, “Haben die Kin­der Spaß gehabt?” sind The­men die ange­spro­chen wer­den. So sind es inten­si­ve Tage mit abwech­selnd Vor­be­rei­tung, Durch­füh­rung, Refle­xi­on und wei­te­ren Theorieblöcken.

Für die Kin­der ist es egal, wer gera­de die tol­len Spie­le aus­denkt und anlei­tet. Sie freu­en sich über die Men­ge an net­ten Jugend­li­chen, denen alles dar­an gele­gen ist, für sie tol­le Tage zu gestal­ten. Sobald es tro­cken ist – denn die­se April­wo­che ist lei­der ziem­lich nass – geht es raus auf die Wie­se und es wer­den unter­schied­li­che Spie­le gespielt: Fuß­ball, Völ­ker­ball, Zom­bie­ball, Cha­os­spiel oder eine gan­ze Olym­pia­de. Klar, dass die Schu­he und Hosen bei dem Matsch ziem­lich dre­ckig wer­den, aber des­we­gen macht es nicht weni­ger Spaß! Sobald es anfängt zu trop­fen, geht es rein, wo es eine Tisch­plat­te, Gesell­schafts­spie­le und Bas­tel­ma­te­ri­al gibt.

Geges­sen wird immer zusam­men. Aus der Küche kommt gutes Essen und an vier gro­ßen Tischen haben alle Platz. Der Tag wird auch gemein­sam abge­schlos­sen. Um 21:00 Uhr sit­zen alle Kin­der im Pyja­ma oben im Flur und es wird kurz reflek­tiert, wie der Tag war. “Am bes­ten war das Fuß­ball­spiel gegen die Betreu­er” sagt Max (10), “doof war nur, dass es nach­mit­tags gereg­net hat. “Ich fand alles schön”, sagt Danie­le (8). Es wird noch gemein­sam gesun­gen und dann geht es ab ins Bett.
Die Kurs­teil­neh­mer füh­ren dann noch die letz­ten Refle­xi­ons­s­ge­sprä­che, bis für sie auch der Tag zu Ende geht. Mor­gen wie­der ein inten­si­ver Tag!

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