KjGler*innen las­sen sich schu­len

Geschrieben von Sebastian Schwarz

Erstellt: 30. Juni 2014

Am Sams­tag, den 28. Juni, haben 13 KjGler*innen im Jugend­pas­to­ra­len Zen­trum Tabor an einer Prä­ven­ti­ons­schu­lung zum The­ma sexua­li­sier­ter Gewalt teil­ge­nom­men. Auch wenn es man­chen schwer fiel den gan­zen frei­en Sams­tag dabei zu sein, waren alle davon über­zeugt, dass das The­ma und der Schutz der Kin­der es wert waren.

Ange­lei­tet von der Bil­dungs­re­fe­ren­tin der KjG, haben die Teil­neh­mer sich mit unter­schied­li­chen Metho­den dem The­ma genä­hert. An Hand kon­kre­ter Fall­bei­spie­le und Rol­len­spie­le wur­de bespro­chen, was man Kon­kre­tes zu tun hat wenn man ver­mu­tet ein Kind oder Jugend­li­cher sei Opfer sexua­li­sier­ter Gewalt oder wenn ein Kind eine Jugend­li­che oder eine Jugend­li­cher von sexua­li­sier­ter Gewalt, Miss­hand­lun­gen oder Ver­nach­läs­si­gung erzählt.

„Auch wenn wir uns in der KjG schon lan­ge mit die­sem The­ma beschäf­ti­gen, ist es immer wie­der gut sich mit dem The­ma aus­ein­an­der zu set­zen“ mein­te Mar­kus Pollak, Diö­zesan­lei­tung der KjG, der auch an der Schu­lung teil­ge­nom­men hat: „am wich­tigs­ten ist es uns, dass wir geschütz­te Räu­me kre­ieren kön­nen in denen Kin­der alters­ge­rech­te Erfah­run­gen machen, sich stär­ken und ihre Talen­te ent­de­cken kön­nen. Schu­lun­gen wie die­se tra­gen dazu bei, dass wir die­se gro­ße Auf­ga­be immer bes­ser gerecht wer­den kön­nen, des­we­gen hat es sich gelohnt, heu­te hier zu sein!“.

* Mit dem „Gen­der Gap“ in Form eines Stern­chens* möch­ten wir auf alle Men­schen jen­seits der Zwei­ge­schlecht­lich­keit hin­wei­sen und denen gerecht wer­den, die sich nicht in die Geschlech­ter­ka­te­go­rien „weib­lich“ und „männ­lich“ ein­ord­nen kön­nen oder wol­len. Der zugrun­de­lie­gen­de Beschluss „Geschlech­ter­viel­falt in Rede, Schrift und Bild“ ist hier oder auf der Web­site der KjG ein­seh­bar.

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