So wars: BuKo 2014 ‑In die Zukunft mit Mit­glie­der­ak­tio­nen und neu­en Struk­tu­ren

Geschrieben von Sebastian Schwarz

Erstellt: 17. Juni 2014

Bun­des­kon­fe­renz der KjG legt Grund­la­gen für zukunfts­fä­hi­ge KjG

Düsseldorf/Hardehausen.

Auf ihrer Bun­des­kon­fe­renz hat sich die Katho­li­sche jun­ge Gemein­de (KjG) für die Zukunft gerüs­tet. Mit der Öff­nung der KjG für neue Orte jen­seits der Pfar­rei, mit bun­des­wei­ten Aktio­nen zur Mit­glie­der­ge­win­nung und einer Groß­ver­an­stal­tung 2017 will der Kin­der- und Jugend­ver­band den Umbrü­chen in Kir­che und Gesell­schaft begeg­nen.

Über 80 Dele­gier­te aus 22 Diö­ze­san­ver­bän­den kamen vom 11.–15. Juni im Jugend­haus Har­de­hau­sen bei War­burg zusam­men, um über die Geschi­cke der KjG zu bera­ten und zu ent­schei­den. Mit finan­zi­el­ler und krea­ti­ver Unter­stüt­zung will die KjG ab 2015 die Mit­glie­der­ge­win­nung vor Ort in den Gemein­den för­dern. Eine Arbeits­grup­pe soll dazu Pro­jekt­ideen und Mate­ria­li­en für die ver­schie­de­nen Ebe­nen der KjG ent­wi­ckeln, der Fokus liegt auf der Kin­der­stu­fe.

„Die tra­di­tio­nel­len Wege zur KjG-Mit­glied­schaft, etwa der Ein­tritt nach der Kom­mu­ni­on, funk­tio­nie­ren immer weni­ger. Die Anfor­de­run­gen von Schu­le neh­men zu wie auch die Frei­zeit­an­ge­bo­te für jun­ge Men­schen. Auf der ande­ren Sei­te sind vie­le Pfarr­ge­mein­den durch die struk­tu­rel­len Ver­än­de­run­gen in den Diö­ze­sen mit sich selbst beschäf­tigt. Des­halb wol­len wir gezielt Kin­der in den Blick neh­men und für die KjG begeis­tern. Denn wir wis­sen: Die Mit­glied­schaft ist eine gro­ße Berei­che­rung für jun­ge Men­schen“, erklärt Anne Schir­mer, zustän­di­ge Bun­des­lei­te­rin, den Ansatz der KjG.

Zugleich will die KjG neue Orte für sich ent­wi­ckeln und hat dafür die sat­zungs­ge­mä­ßen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen. Nun ist es mög­lich, dass sich KjG-Grup­pen auch außer­halb der Pfarr­ge­mein­de grün­den kön­nen, etwa an Schu­len, Uni­ver­si­tä­ten oder in Städ­ten mit vie­len Student*innen aus der KjG. „Ganz­tags­schu­le und ein frü­he­rer Stu­di­en­be­ginn füh­ren dazu, dass vie­le KjGler*innen sich von ihrer Hei­mat­pfar­rei ent­fer­nen. Die­sen struk­tu­rel­len Ver­än­de­run­gen wol­len wir mit neu­en Orga­ni­sa­ti­ons­for­men begeg­nen. Doch bleibt die Pfarr­ge­mein­de wei­ter­hin das Zen­trum der KjG“, erläu­tert Bun­des­lei­te­rin Eva-Maria Düring die Plä­ne des Kin­der- und Jugend­ver­ban­des.

Ins­ge­samt wur­de ein umfang­rei­ches Sat­zungs­pa­ket ver­ab­schie­det. Nach lang jäh­ri­ger Arbeit konn­te nun eine Mus­ter­sat­zung für alle Ebe­nen der KjG in Kraft gesetzt wer­den. Neben der struk­tu­rel­len Arbeit sol­len aber Inhal­te und Spaß nicht zu kurz kom­men.

Die Dele­gier­ten beschlos­sen mit 2/3‑Mehrheit für 2017 eine bun­des­wei­te Groß­ver­an­stal­tung für Kin­der, Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne. „Die KjG ist eine bun­des­wei­te Gemein­schaft mit Grup­pen von Pas­sau bis nach Har­ris­lee an der däni­schen Gren­ze. Mit einem gro­ßen Fest wol­len wir die­ses Wir-Gefühl für alle erleb­bar machen”, so Peter Düb­bert, Geschäfts­füh­ren­der Bun­des­lei­ter der KjG. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass sich bis zum nächs­ten Früh­jahr ein KjG-Diö­ze­san­ver­band als Koope­ra­ti­ons­part­ner fin­det.

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